Juni 2021

05Jun19:0021:00Online-Event"Arbeitsscheue", "Asozialität" und "Deutsche Arbeit": Unser nationalsozialistisches Erbe

Veranstaltungsdetails

Menschen, die im NS keine Arbeit hatten, wurden als „Asoziale“ stigmatisiert. Sie wurden verfolgt und in die Konzentrationslager deportiert, weil sie aufgrund ihrer fehlenden Arbeit nicht als Teil der Gesellschaft gesehen wurden. Der Wert einer Person wird auch heutzutage immer noch anhand ihrer Arbeitskraft gemessen. Wie sieht die Auseinandersetzung heute aus mit denen, die als ‚asozial‘ in der NS-Zeit markiert waren und welche Auseinandersetzung gibt es gegenwärtig, nicht nur mit dem Begriff Arbeit, sondern auch mit dem Konzept generell.

Darüber wollen wir im Rahmen des ONK mit dem AK kritische Asozialität und dem Sozialphilospoh Nikolas Lelle sprechen. Doch auch der Bogen in die Gegenwart soll nicht fehlen. Wie sieht der gesellschaftliche Druck, wenn es um Arbeit geht, heute aus? Welche Forderung gibt es in der Auseinandersetzung um bessere Arbeitsbedingungen oder auch um Menschen vor dem Prekariat zu wahren? Dafür haben wir Steven Strehl von Mein Grundeinkommen e.V. und Vertreter*innen von der Liga 4h Tag, die eine verkürzte Arbeitszeit, weg vom 8h-Tag fordern.

Teilnehmende:
Steven Strehl, Mein Grundeinkommen e.V.
AK Kritische Asozialität
Nikolas Lelle, Amadeu-Antonio-Stiftung
4h-Liga Berlin

Moderation: Maria Kanitz, RigoRosa

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Details

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Zeit

(Samstag) 19:00 - 21:00

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